JAKKs Geschichte: Eigentlich müssten wir Kajak heißen…

JAKKs LogoKatholische Jugendarbeit gab es in Meckenheim natürlich auch schon vor JAKK. Allerdings hatte jede einzelne Gemeinde meist dafür einen eigenen Sachausschuss Jugend (SAJ). Das hat sich mit JAKK natürlich geändert. Aber eins nach dem anderen - JAKKs Geschichte begann im März 2002:

Damals stand die Zusammenlegung unserer fünf Gemeinden zum Seelsorgebereich Meckenheim an und auch die Jugendarbeit sollte stärker vernetzt werden. Es mussten sich also alle Meckenheimer Jugendleiter Gedanken machen, wie die Jugendarbeit verbessert werden könnte. Hierzu fand dann ein Jugendplanungswochenende statt. Wer im Internet gründlich sucht kann dazu unter dem Titel „Katholische Jugend Meckenheim geht neue Wege in die Zukunft“ auch heute noch folgendes lesen:

„Vom 1. bis 3. März haben sich 12 Jugendleiter(innen) der Kath. Jugend Meckenheim mit Kaplan Ralf Waeser und Jugendreferentin Marianne Bauer vom Kath. Jugendamt Siegburg zu einem gemeinsamen Planungs-Wochenende nach Simmerath-Steckenborn in die Eifel zurückgezogen. Mit Hilfe einer "Zukunfts-Werkstatt" entwickelten sie dort neue Ideen und ein neues Konzept für die kirchliche Jugendarbeit in Meckenheim. Um zukünftig die Kräfte aller in den fünf kath. Pfarrgemeinden des Seelsorgebereichs Meckenheim engagierten Jugendlichen zu bündeln, Ideen gemeinsam zu entwickeln und Aktionen zu koordinieren, wurde eine Jugendplanungsrunde ins Leben gerufen. In dieser Runde treffen sich ab sofort regelmäßig Vertreter(innen) aus allen Jugendgruppierungen und aus allen 5 Pfarrgemeinden mit Kaplan Waeser zur Absprache und Planung aller Jugendaktionen.“

Das war zwar noch nicht die Gründung von JAKK, aber ein Schritt in diese Richtung und das Ziel war klar: Gemeinsame Jugendarbeit für alle Meckenheimer Jugendlichen! Die neue Jugendplanungsrunde konnte das jedoch noch nicht leisten. Sie diente eigentlich nur dem Informationsaustausch. Es musste also noch ein neues Gremium her!

Und so wurde am 17. Mai 2004 JAcK, der christliche Jugendarbeitskreis, gegründet. Ja richtig, der „christliche“ und JAcK mit „c“. Ganz im Zeichen der Ökumene sollte damals nämlich christliche Jugendarbeit gemacht werden und auch wenn die Gründungsmitglieder alle katholisch waren, wären andere Konfessionen willkommen gewesen. Leider blieb es aber bei Katholiken unter den JAcKlern, auch wenn unsere Jugendarbeit natürlich nach wie vor christlich geprägt ist und sie sich an alle Jugendlichen richtet, egal woran sie glauben. Warum christlicher Jugendarbeitskreis mit JAcK und nicht mit cJAK oder so abgekürzt wurde, ist noch mal eine andere Frage. Aber zugegeben: JAcK hört sich einfach besser an ;-)

Wir würden wahrscheinlich auch immer noch JAcK heißen, wenn nicht einige unserer Mitglieder mit dem Namen schlechte Erfahrungen gemacht hätten. Zum Beispiel wurde eine JAcKlerin bei einem Bewerbungsgespräch gefragt, ob sie bei den Zeugen Jehovas wäre, bloß weil sie in ihren Lebenslauf geschrieben hatte, dass sie Mitglied im Christlichen Jugendarbeitskreis sei.

Wir wollten also klar stellen, dass wir Jugendarbeit für die Katholische Kirche machen und der Name JAcK war ja schon etabliert. So wurde dann am 24.4.2006 die Namensänderung beschlossen. Im entsprechenden Protokoll steht dazu kurz und knapp: „Ab sofort arbeiten wir unter dem Namen katholischer Jugendarbeitskreis und kürzen uns mit den Großbuchtstaben JAKK ab. Eine Änderung des Logos wird erfolgen“. Und so haben wir uns mittlerweile in der Meckenheimer Jugendarbeit einen Namen gemacht. Aber es stimmt: Eigentlich könnten wir jetzt auch Kajak heißen…

 

Neugierig geworden? Hier kannst du genau nachlesen, wie das damals war: